Eigenfett

Eigenfett-Transfer

Das Lipofilling ermöglicht Unregelmäßigkeiten der Körperoberfläche auszugleichen.

Eigenfett, das in einer speziellen Methode schonungsvoll entnommen wird, wächst nach der Transplantation an Ort und Stelle zu einem gewissen Anteil an. Das Angewachsene Fett  bleibt ein Leben lang an dieser Stelle und zeigt, da es körpereigen ist, keine Nebenwirkungen.

In einem ersten Schritt wird Gewebe gewonnen ? meist eignen sich die Region des Bauches und der Flanken oder der Oberschenkel dafür und in weiterer Folge aufbereitet. Das somit schonend gewonnene Eigenfett wird im selben Eingriff mittels Spezialkanülen in die betroffene Körperregion injiziert. Die Transplantierten Fettzellen müssen innerhalb einiger Tage im transplantierten Bereich anwachsen, weshalb eine körperliche Schonung die Voraussetzung für eine gute Einheilung ist.

Dem Lipofilling sind aber auch Grenzen gesetzt. Konturdefekte und kleine Vergrößerungen im Bereich der Brust sind möglich, können jedoch ein Brustimplantat nicht ersetzen. Auch sei an dieser Stelle erwähnt, dass meist mehrere Eingriffe an einer und derselben Körperstelle notwendig sind, da nicht alle transferierten Zellen zur Anheilung kommen.

Eigenfeet Plus

Eigenfett plus – der körpereigene Jungbrunnen

Mit der ACR (Autologe Cellular Rejuvenation), der körpereigenen Zellverjüngung, ist ein neuer Durchbruch in der Anti-Aging-Therapie gelungen.

Anders als bei der Unterspritzung mit Hyaluronsäure, handelt es sich bei diesem Verfahren um die Unterspritzung mit körpereigenem Blutplasma, welches vorab, durch Zentrifugation, mit Thrombozyten (Blutplättchen) angereichert wurde. Das so entstandene Wundermittel nennt sich PRP (platelet-rich plasma) und ist mit Wachstumsfaktoren und Cytokinen angereichert, welche in den Blutplättchen gespeichert sind. Der Gehalt der Wachstumsfaktoren im PRP ist, im Vergleich zum Nativblut, bis zu 6-fach gesteigert.

Wenden Dermatologen dieses mit Wachstumsfaktoren angereicherte Blutplasma gern zur Hauterneuerung und Auffrischung in den typischen Problemzonen (Gesicht, Hals und Decolleté) an, gehen wir noch einen Schritt weiter und vermischen dieses Zaubermittel mit Eigenfett. So genießen Sie gleich den doppelten Effekt.

Durch das,  durch körpereigene Thrombozyten angereicherte, Blutplasma (PRP) werden erstens die geschädigten Hautzellen repariert und die Stammzellen zur Kollagensynthese angeregt. Zweitens werden durch die Eigenfettunterspritzung gleichzeitig vertiefte Falten (z.B: Marionetten- oder Nasolabialfalten), eingefallene Wangen, zerknitterte Handrücken, ect. wieder aufgepolstert. Durch das PRP, das dem Eigenfett beigemengt wurde, kann dieses wiederum vermehrt einheilen, wodurch die Haltbarkeit deutlich verbessert wird. Der riesen Vorteil an dieser Methode ist weiter, dass dies alles ohne körperfremdes Material geschieht und so mögliche Nebenwirkungen maximal reduziert werden. Die ist v.a. auch für Patienten mit einer Neigung zu Allergien oder Unverträglichkeitsreaktionen auf andere Präparate ideal, da es sich zu 100% um körpereigenes Material handelt.

Da eine Überkorrektur der Falten bzw. der Volumenauffüllung meist nicht erwünscht ist, sollte nach 6-12 Monaten eine Auffrischung des Ergebnisses stattfinden.